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Otbert und Folgen eines Sonntag'schen Concerts : Novellen / hrsg. von O. v. Deppen
Entstehung
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aber freilich ein Barbier ſo ſehr nicht, von dem kann man nicht viel Geſchmack erwarten. Der gute Romme verſichert uͤberdies, er habe ihn ſchon ſehr oft mit ganz haͤßlichen, ſogar ver⸗ dächtigen Mädchen am hellen Tage gehen ſehen.

Nun, das ſind vielleicht Patienten geweſen, meinte Natalie, die ihn doch, vermoͤge ihrer ur⸗ ſpruͤnglichen Gutmuͤthigkeit, nicht vollig ſinken laſſen wollte.

Patientinnen? ſiel die Kriegsraͤthin ein. Wollte Gott, er hätte eine; wer wird ſich den anvertrauen? Nicht mein Moͤpöchen, geſchweige mich. Der Doctor Gruͤtz meinte neulich: er habe drei Patienten, und fur die ließ er noch die Medicin machen, ſonſt wuͤrden ſie auch nicht aushalten.

Dann muͤßte er doch ſo ganz von nichts ſeyn, ſiel die Oberſtin ein.

Ja wohl, meinte Natalie; uͤbrigens habe ich doch immer gehort, er ſey ein geſchicktet Arzt!

Ich merke ſchon— verſetzte die Kriegsraͤ⸗ thin. Das Fräulein iſt doch noch in ihn ver⸗