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gefleideter Mann noch zu ihnen heran getreten,
und fing beide genau zu muſtern an. Ottilie, deren Phantaſie ſchon ganz mit Raͤubern und Mord erfuͤllt war, ſchrie vor Schrecken laut auf, und ſelbſt Eleonora faßte ſich nur muͤhſam, doch nahm ſie ſich zuſammen und fragte den Frem⸗ den in einem feſten Tone, was er wolle? Hm! ſprach der, ohne ſich in ſeinem Betrachtungen ſtoren zu laſſen, nun weiß ich doch hohl mich der Teufel nicht, wem ich's geben ſoll, ich den⸗ ke aber es war die Kleinere, die hat auch ſo etwas ſchmachtendes, und faͤhrt einen nicht ſo an, wie die Große; damit griff er in den Bu⸗ ſen, und Ottilie, die ſchon in Gedanken den Dolch in der Bruſt fuͤhlte, rief nach Huͤlfe. Laͤchelnd zog der Fremde ein weißes Papier aus der Seitentaſche ſeines Ueberrocks, druͤckte es der erſtarrten Ottilie in die Hand, und war verſchwunden, ehe dieſe Worte finden konnte, ihn wegen des Briefs, denn das war es der Form nach, auszuforſchen. Eleonora war die erſte, welche ſich wieder faßte. Nun was wird
es denn weiter ſein, ſprach ſie halb lachend, als ein verruͤckt erſonnener, und albern ausgefuhrter


