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ſondern ſelbſt Weiber ſich hingezogen fuhlen, bei denen doch ſonſt jede Regung von Mitleid ſo keicht durch einem einzigen eiferſuͤchtigen Gedan⸗ ken zerſtoͤrt wird. Als die Fremde Otberts Be⸗ reitwilligkeit, ſie zu ſchutzen vernommen hatte, ſprach ſie leiſe zu der ältlichen Frau einige Worte, worauf dieſe ſich entfernte. Otbert wollte hierauf eben einige Fragen an die Unbe⸗ kannte richten, als plötzlich Ottilie aufſprang und rief: mein Gott, was iſt denn das? da kommen ja vier Maͤnner mit einer Bahre, worauf ein fuͤnfter, wahrſcheinlich todter liegt. Aller Au⸗ gen wandten ſich nun nach der Gegend hin, und man erblickte die Leute ſo wie die Bahre, welche unterdeſſen naͤher gekommen waren. Ei⸗ ner von denen, welche ſich bei derſelben befan⸗ den, ging auf Otbert zu und ſagte indem er mit einer beſcheidenen Miene den Hut abnahm: Wer ſie auch ſeyn moͤgen, haben ſie die Gewo⸗ genheit unſerm unglucklichen, ſchwer verwunde⸗ ten Herrn beizuſtehn. Otbert war indeſſen an
die Bahre getreten, und ſah, daß auf derſelben
ein leichenblaſſer bildſchoͤner Mann lag der Bruſt verwundet ſchien. Der


