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de Reihe von Zähnen, und alles vereinigte ſich den Anblick bezaubernd zu machen, ſelbſt der muͤhſame und ſchwerfällige Ausdruck im Deut⸗ ſchen.
Als ſich Otbert von ſeiner Beſtuͤrzung und Ueberraſchung etwas erhohlt hatte, verſicherte er der Weinenden, ſie ſolle nur aufhoͤren Thra⸗ nen zu vergießen, er wolle ſehr gern eine Dame aufnehmen, deren Weſen ihren Worten den groͤßten Nachdruck gaͤbe, die Frauen wuͤrden ſie lieben und halten wie ihre eigne Schweſter, ſie moͤchte verweilen, ſo lange es ihrer Lage dien⸗ lich ſchiene, und falls er in irgend etwas behuͤlf⸗ lich ſeyn koͤnnte, wurde er nicht ermangeln, ihr mit all dem Eifer, den das Ungluͤck und ihr Geſchlecht verdienten, beizuſtehn. Sie dankte ihm, indem ſie unter den Thränen zauberiſch laͤchelte. Eleonora und Ottilie fuͤhlten ſich zu der ſeltſamen Fremden auch vom erſten Augen⸗ blick an hingezogen, und wer hätte auch bei ſo viel edler Anmuth und ſo feinem Betragen, als die Unbekannte verrieth, kalt oder gleichgultig blebun Wmen. Von ſo großer Macht iſt die Schonheit in Thränen, daß nicht nur Männer


