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ſo wie Georg Shelby, dem wir ein beſonderes Abſchiedskapitel widmen.
Miß Ophelia nahm Topſy mit nach Vermont. Die „Leute“ betrachteten das kleine Negermädchen zuerſt als eine ſonderbare und unnöthige Vermehrung von Ophelias gut ein⸗ gerichtetem Hausweſen. Doch dieſe war in ihrem Bemühen, an ihrem Zögling ihre Pflicht zu erfüllen, ſo gewiſſenhaft und wirkſam, daß das Kind bei der Familie und Nachbarſchaft an Gunſt und Gnade ſchnell zunahm. In ihrem reiferen Alter wurde ſie auf ihr Verlangen durch die Taufe ein Mitglied der chriſtlichen Kirche, undſ zeigte ſo viel Verſtand, Thätigkeit, Eifer und Verlangen in der Welt Gutes zu thun, daß ſie endlich für eine der Stationen Afrikas als Miſſionärin ver⸗ wendet wurde, und wir haben gehört, daß dieſelbe Thätigkeit und derſelbe Scharfſinn, welche ſie als Kind ſo ruhelos und unbildſam machten, und in ihrer Entwicklung aufhielten, jetzt auf eine beſſere und wohlthätigere Weiſe zur Belehrung der Kin⸗ der ihres Vaterlandes von ihr angewendet wurden.
P. S. Mancher Mutter wird es vielleicht zur Beruhigung gereichen, wenn ſie erfährt, daß es den Nachforſchungen der Madame de Thaur gelang, neulich Caſſy's Sohn aufzufinden. Da er ein energiſcher, junger Mann war, hatte er einige Jahre früher wie ſeine Mutter ſeine Flucht bewerkſtelligt und war von Freunden der Unterdrückten im Norden aufgenommen und erzogen worden. Bald wird er ſeiner Familie nach Afrika folgen.
Dreiundvierzigſtes Kapitel.
Der Befreier.
George Shelby hatte ſeiner Mutter in wenigen Zeilen den Tag angezeigt, an welchem ſie ihn zu Hauſe erwarten ſollte. Der Muth fehlte ihm, die Nachricht von dem Tode ſeines Freundes beizufügen. Er verſuchte es wohl einigemal aber er entſetzte ſich davor, und immer wieder zerriß er das Papier, wiſchte ſich die Augen und ging hin und her.
In dem Shelby'ſchen Hauſe war eine freudige Geſchäf⸗ tigkeit in Ansſicht auf die Ankunft des jungen Maſters. Mrs.


