Druckschrift 
Onkel Tom's Hütte / von Beecher-Stowe ; frei nach dem Englischen von A. Eltze
Entstehung
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gewohnt war, auf den erſten Blick die guten Eigenſchaften

eines ſchönen weiblichen Handelsartifels zuſammenzufaſſen.

Nun, Elizia! ſagte ihr Herr, als ſie unſchlüſſig ſtehen blieb und ihn anſah.

Verzeihen Sie, mein Herr, ich wollte Harry holen, und der Knabe rannte auf ſie zu und zeigte ihr die Beute, die er in ſeinem Kleidchen eingewickelt hatte.

Nun, ſo nimm ihn mit, ſagte Mr. Shelby, und ſie ent⸗ fernte ſich eilig mit dem Kinde, das ſie auf ihren Arm nahm.

Beim piter! ſagte der Handelsmann verwunderungs⸗ ihm gewendet,dies nenne ich eine Waare! In Or⸗

iten Sie mit dieſem Mädchen Ihr Glück machen, wenn Sie wollten. Ich habe ſchon über Tauſend bezahlen ſehen, die um Nichts hübſcher waren.

Ich habe nicht die Abſicht, durch ſie ein reicher Mann zu werden, ſagte Shelby trocken, und er verſuchte das Ge⸗ ſpräch auf etwas Anderes zu bringen, indem er eine andere Weinflaſche öffnete und ſeinen Geſellſchafter über den Inhalt derſelben befragte.

Vortrefflich, Sir! erſte Qualität, entgegnete der Händler; er wendete ſich jedoch wieder gleich um, indem er Shelby auf die Schulter klopfte und ſagte:Nun, wollen Sie ein Geſchäft mit dem Mädchen machen? Was ſoll ich bieten, was wollen Sie haben? 5

Mr. Haley entgegnete Shelby,ſie kann nicht ver⸗ kauft werden, meine Frau würde ſie nicht hergeben, ſelbſt wenn man ſie mit Gold aufwiegen möchte.

Ja, ja, die Weiber ſagen ſtets dergleichen Dinge, weil ſie nicht rechnen können. Zeigen Sie ihnen nur, wie viel Uhren, Juwelen und andern Schmuck man mit der Goldlaſt von der Schwere eines Menſchen ſich erkaufen kann, ſo wird die Sache bedeutend anders, dafür bürge ich.

Ich ſage Ihnen, Haley, davon kann nicht die Rede ſein; ich habe es ſchon früher abgeſchlagen und bleibe dabei, erwiderte Shelby entſchieden.

Nun, den Jungen überlaſſen Sie mir doch! ſagte der Handelsmann. Sie werden zugeben, daß ich ſehr gutes Ge⸗ bot auf ihn gemacht habe.

Was in aller Welt wollen Sie mit dem Kinde anfan⸗ gen? fragte Shelby.

Nun, ich beſitze einen Freund, der die Art des Geſchäfts

betreibt, hübſche Jungen aufzukaufen, um ſie für den Markt

zu erziehen. Sie ſind nichts als Phantaſieſachen, die als