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von Ihnen verderben zu laſſen. Wuͤnſchen Sie ſonſt noch was?“
„Bedenken Sie die Ehre, daß Ihre Lochter Frau von Schmalgau wird!“
„Hier iſt nichts zu bedenken. Meine Tochter wird nicht Frau von Schmalgau.“
„Aber ſie muß es werden. Sie liebt mich uͤber alle Maßen. Sie kann nicht ohne mich leben. Sie werden doch Ihr einziges Kind nicht ungluͤck⸗ lich machen wollen?“
„O wenn das der Fall iſt,“ verſetzte der Rek⸗ tor hoͤchlichſt erſtaunt,„ſo haben Sie allerdings wohl gethan, ſich an mich zu wenden. Da wollen wir kurzen Prozeß machen.“ Er ſchellte.
„Lalage ſoll kommen!“ rief er der eintretenden Magd entgegen, warf ſich unmuthig in ſeinen Stuhl, ſtieß den Horaz unwillig zuruͤck, kaute är⸗ gerlich an den Naͤgeln, und erwartete zornroth der Tochter Eintritt. Durch die Magd bereits unter⸗ richtet, wer beim Vater zugegen ſei, hatte ſie die Tante und die beiden Bauernburſche mitgebracht, bei welchen ſie eben verweilte, doch blieben die An⸗ dern vor der Simmerthuͤre ſtehen, waͤhrend ſie mit verbiſſenem Lachen hinein trat.


