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heimlich und ohne Aufſehen auf ihr Zimmer, dort ſoll ſich Ihnen Alles aufklaͤren.“
„Ich denke doch, daß ich es mit Maͤnnern von Ehre und Gewiſſen zu thun habe,“ verſetzte der Wirth,„und deshalb ſei Ihr Wunſch erfullt.“ Burg wollte ſeiner Dame nun den Arm reichen und ging einige Schritte in die Ecke zuruͤck, wo ſie ſtand, aber nun ging es ihm wie dem Wirth, er ſtand und ſah und traute ſeinen Augen nicht und rief endlich im hoͤchſten Erſtaunen:„Wie um Alles in der Welt iſt denn nur das moͤglich? Sie ſind es ja, Madame Scheller!“
„Ei freilich,“ erwiederte dieſe.„Schaffen Sie mir gleich ein Glaͤschen Hoffmannſche Tropfen mit Zucker, ſonſt fall' ich hier zur Stelle in Ohnmacht. Ach meine ſchwachen Nerven und dieſe Schrecken, dieſe Angſt, dieſe Marter! O weh! Die Sinne vergehen mir.“ Schon drohte ſie an die Wand zu ſinken und noch zur rechten Zeit fingen ſie Burg und der Wirth auf. Waͤhrend beide die ſchwache Frau in das Zimmer, wo Roſer und Lalage ſchon Licht und Waͤrme verbreitet hatten, mehr trugen als führten, wuſch der Kellner und die Wirthin in der Gaſtſtube die Kopfwunden des winſelnden
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