Druckschrift 
Die Schmuggler
Entstehung
Einzelbild herunterladen

227

Saͤbeln bewaffnet hinaus. Die andern Kutſcher und mehre andere Reiſende, welche im Jagdhauſe uͤbernachteten 8 quollen, von Entſetzen und Neu⸗ gierde getrieben, zur hintern und vordern Thuͤre heraus, und bald war der Hof lebendig und meh⸗ rere Laternen zogen darauf herum. An der Hin⸗ terthuͤre ſtanden Roſer und Lalage.

„Wie kommen Sie hierher?“ fragte der Virh erſtaunt, und machte ein eſſigſaures Geſicht.

„Alles nachher, mein Beſter,“ verſetzte Roſer. „Jetzt iſt durchaus keine Zeit zum Eramen, dem wir uns auch gar nicht zu unterwerfen brauchen.“ Damit faßte er Lalage bei der Hand und fuͤhrte ſie ins Haus, nahm der ihm begegnenden Koͤchin das Licht ab, befahl das Zimmer der Damen zu heizen, und fuͤhrte die ſchoͤne Rektorstochter dahin, die ſich ſogleich ans Fenſter verfuͤgte, um das fer⸗ nere Schauſpiel im Hofe mit anzuſehen und zu be⸗ lachen.

„Hierher!“ rief des Hauptmanns— „Hier thut ſchnelle Huͤlfe Noth.“

Der Wirth ließ ſich von ihm in die Mitte des Hofes an die Duͤngergrube ziehen, die der von allen Seiten in ihr zuſammengefloſſene Gewitterre⸗