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Die Schmuggler
Entstehung
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gleicher Zeit einen entſetzlichen Schrei aus. Der Hauptmann bruͤllte aus vollem Halſe Fluͤche, Ver⸗ wuͤnſchungen und Huͤlfeanrufungen, die Dame wim⸗ merte und ſtoͤhnte. Zu gleicher Zeit erſcholl von vorne her ein heftiges Raſen an der Hausthuͤre, von des Conrektors hohler, jetzt aber graͤßlich klin⸗ gender Stimme accompagnirt.„Um Gottes und des Heilands Willen!“ rief er, ſo ſtark er nur im⸗ mer vermochte.„Macht auf! Schnell! Oeffnet! Denn ich bin ermordet! Eilt und helft, ſonſt muß ich umkommen! Mordjo! Mordjo 1“ Dabei haͤm⸗ merte er wie unſinnig mit dem eiſernen Hammer an der Thuͤre.

„Pompen und Granaten! Haubitzen und Kar⸗ taͤtſchen! Pulver und Blei! Mord und Peſt!“ fluchte der Hauptmann an einem weg.„Meine Gnaädigſte, ich glaube ſteif und feſt, wir ſtecken im Miſtloch!“

„Ach Gott im Himmel und auf der Erden!“ iammerte die weibliche Stimme,„hilft uns denn gar keine mitleidige Seele aus dieſem Elende? Ich

verſinke ja bis an die Kniee und kann in der gräu⸗

lichen Finſterniß gar keinen Ausweg finden.“ „Es geht mir nicht beſſer, meine Gnaͤdige.