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Die Schmuggler
Entstehung
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daß ſie im unguͤnſtigen Falle Gegenſtand eines bö⸗ ſen Stadtgeklaͤtſches werden wuͤrden. Lalage ver⸗ traute dem muthigen Burg und Madame Scheller ſetzte einige Hoffnung auf den ihr ſehr theuer ge⸗ wordenen Roſer. Beide ließen es ſich auch ge⸗ fallen, als die beiden galanten Herrn Rettung verheißend ihnen nahten, daß ſie von denſelben fort gefuͤhrt wurden. Burg hatte naͤmlich am Tage einen offenen Schoppen entdeckt, dorthin wollte er die Geliebte bringen, und dann den Ein⸗ gang in das Haus, ſei es auf welche Weiſe es wolle, erzwingen. Er faßte alſo eine von den Damen, meinend es ſei Lalage, fuͤhrte ſie dorthin und benutzte die Gelegenheit, ihr Mund und Wan⸗ gen mit Kuͤſſen zu uͤberdecken. Die Dame ließ ſich dieſe feurigen Liebkoſungen gefallen und gab ſogar manchen Kuß zuruͤck. Roſer ergriff ebenfalls die Hand einer Dame und glaubte die ſchoͤne Wittwe gefaßt zu haben, und fuͤhrte ſie davon, aber mit der Localität weniger vertraut als Burg, gerieth er mit ihr auf den Hof, konnte kein Ob⸗ dach finden, und beide waren bald naß bis auf die Haut. Die Fluͤche, die er auf der Zunge hatte, unterdruckte er aus Scheu vor der Sentimentalität 19*