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— . nerskrachen erreichten ſie athemlos wirklich die Thuͤre; aber wer beſchreibt ihren Schrecken, als ſie dieſelbe verſchloſſen fanden. Der ſorgſame Wirth
hatte bei verſpuͤrter Annaͤherung des Gewitters das
Bette verlaſſen und die Runde durch das Haus gemacht, um zuzuſehen, ob alle Fenſter und Thuͤren 4 gehoͤrig verwahrt waͤren, und da er die Hausthuͤre zu ſeinem Staunen offen gefunden, hatte er ſie, dem Hausknechte einen handgreiflichen Verweis auf den folgenden Tag zugedenkend, in Schloß und Riegel gelegt. Die entgeiſterte Frau wollte eben in laute Klagen und der aͤrgerliche Conrektor in ein ver⸗ zweifeltes Haͤmmern an der Thuͤre ausbrechen, als ihnen der Himmel zuvorkam und in einen unge⸗ heuren Regenguß ausbrach. Der verzweifelte Con⸗ rektor ſchaute nach einem Zufluchtsorte um, und hatte kaum den Reiſewagen ſeiner Geliebten, ein kleines Haus, erblickt, als er mit zwei Sätzen daran und mit einem dritten darin war. Madame Scheller folgte ohne weiteres ſeinem Beiſpiele, ob⸗ gleich ſie, mit weniger langen Beinen begabt, als 4 ihr gelehrter Freund, den Wagen nicht ſo ſchnell zu erreichen im Stande war. Sie ſetzte ſich eng.


