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Die Schmuggler
Entstehung
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Der Weg wird ohnedies wegen der eingetretenen Dunkelheit ſchwer zu finden ſein und große Vor⸗ ſicht erfordern.“

Dem in peinlicher Angſt ſich befindenden Con⸗

rektor wurde keine Antwort. Madame Scheller horchte entzuͤckt den Toͤnen der verſtimmten Aeols⸗ harfe und ihre rege Phantaſie bevoͤlkerte Luft und Tempel mit einer Schaar feinſtoffiger Geiſter, die bald hold laͤchelten, bald grimmige Geſichter ſchnit⸗ ten, je nachdem die Saiten ſtark oder ſchwach er⸗ klangen. Da zuckte ploͤtzlich ein heller Blitzſtrahl durch den Tempel, ein heftiger Donnerſchlag fiel und die entzuͤckte Frau fuhr entſetzt aus ihren Träumen auf:„Hilf ewiger Himmel, ein Gewit⸗ ter! Schnell, ſchnell nach dem Jagdhauſe!“

„Hab' ich es Ihnen doch geſagt. Aber Sie haben einmal, wie gewoͤhnlich, keine Ohren fuͤr mich oder verbieten mir zu ſprechen. Jetzt gilt's laufen, wenn wir dem Guſſe noch entgehen wol⸗ len.“

Madame Scheller ſchuͤrzte eilig ihre Kleider und beide traten nun, eine ſchnellfuͤßige Atalante und ein heirathsluſtiger Hippomenes, den Wettlauf nach dem Jagdhauſe an. Unter Blitzen und Don⸗