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Die Schmuggler
Entstehung
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all die Leute verſorge und meine Waaren an den Mann bringe. Ihr ſitzt ruhig in eurem Schwal⸗ benneſt da oben, und löſt von mir und meinem Haufen jaͤhrlich, gering gerechnet, funfzig Duka⸗ ten, und es werden wohl einige vierzig Haufen ſein, die alle mehr oder minder dieſen Weg ziehen und auch mitzu bei euch einſprechen. Ihr verdient euer ſchoͤnes Geld mit Zuhauſebleiben.“

„Wir wollen tauſchen, Nicolo,“ ſagte der Wirth ſcherzend und hielt die Hand hin;„zugegeben, daß ich eben ſo gute Einnahmen haͤtte, als ihr, obgleich ich in Wahrheit nicht den hundertſten Theil habe, ſo genießt ihr bei eurem Geſchaͤſt eine Luſt und Vergnuͤgen, wie kein Koͤnig der Erde.“

„Da habt ihr Recht, Wirth!“ rief eine andere noch nicht vernommene Stimme, und ein hoher ſtarker Juͤngling, mit einer breiten Bruſt, einem friſch bluͤhenden Geſicht und edler Habichtsnaſe, trat hervor, den Hut etwas zur Seite auf die ſchwar⸗ zen glaͤnzenden Locken geſchoben, und den Dampf ſeiner Zigarre weit vor ſich hinblaſend.„Bei al⸗ len Heiligen! ich moͤchte nichts anderes ſein, als ein Fruſtratore. Ich will euch nicht prahlend be⸗ richten, was ich fuͤr Aemter und Wuͤrden bekleiden