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Die Schmuggler
Entstehung
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zarten duftigen Schleier um See und Berge, und mit Lufthauch und Erinnerung trank der begeiſterte Schauer ſuͤße Muͤdigkeit, und des Lagers kleiner Raum ward bald zum Paradiesgarten, der von all jenen Fruͤchten zauberiſch glaͤnzte, die auf Erden nicht zu reifen vermoͤgen.

Der Firn donnerte durch die Alpenſchluchte, die Haͤupter des Gotthardt und der andern Huͤnen⸗ berge waren in Wolken gehuͤllt. Von Savoyen heruber zog eine ſchwarze Gewitterwolkenmaſſe und ſenkte ſich in die bluͤhende Lombardei hinab. Von der Schweiz heruͤber ſtuͤrzte ein zweites Gewitter. Wahlmann und ſein Peter waren in den dichteſten Nebel gehuͤllt, und eilten nach der Herberge von Centovalli, einem Dorfe hoch im Gebirge. Es war Wahlmanns erſte Ausflucht in die Hoͤhenwelt, zu welcher ihn unwiderſtehliches Verlangen, nach⸗ dem ſeine Einrichtung im Zollhauſe und die Dienſt⸗ angelegenheiten beſorgt waren, hinauf gelockt hatte. Dem wildbrauſenden Teſſino entgegen zie⸗ hend, hatten die beiden Wandrer in der einfachen Kleidung lombardiſcher Landleute, weil in der oͤſt⸗