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ſonſt wohin in dieſer Gegend zu reiſen gedachten, oder von dannen heimkehren wollten. Hier lagen ihre Schiffe, auf denen ſie dann uͤberſetzten. Bei ſtuͤrmiſchem Wetter pflegten ſie auch wohl hier zu uͤbernachten. Dergleichen Haͤuſer hatten ſie noch zwei, eins im Norden am Schweizerufer nahe bei Locarno, eins druͤben am ſardiniſchen Ufer bei dem Staͤdtchen Intra. Nun hatte eine junge ſchoͤne Graͤfin aus dem barromaͤiſchen Hauſe ihren Buh⸗ len, welcher geringeren Standes als ſie geweſen, in gewiſſen Naͤchten hier in dies Haus beſtellt, und iſt durch eines Schiffers Huͤlfe von der Inſel entwichen, wenn ihre Eltern ſie ſchlafen gewaͤhnt, hierher gekommen auf ſchneller Faͤhre, hat ein Paar Stunden bei ihrem Geſpons zugebracht und iſt dann gegen Morgen wieder auf dem Kahn heimge⸗ ſchwommen. Einſtmals hat's aber ihr Vater, der alte Graf, gemerkt, iſt ihr nachgeſchlichen, hat ſich ihr nach auch uͤberſchiffen laſſen, und iſt hierher gekommen. Da er nun alſo ganz unverſehends das
Liebes⸗Paar in ſchoͤnſter Umarmung und freund⸗
lichſtem Koſen uͤberrumpelt, hat ihn die Wuth der⸗ maßen uͤberwaͤltigt, daß er ohn alles Bedenken den Degen gezogen und dem beſtuͤrzten Edelknaben
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