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Die Schmuggler
Entstehung
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Das iſt's eben, Adelheit, was mich quaͤlt und martert. Sie werden mir in dieſem Menſchenge⸗ wuͤhle nie ſo ganz gehoͤren, wie es Beduͤrfniß mei⸗ nes Herzens iſt. Ihr Oheim iſt zu ſeinen Vaͤtern hinüber gegangen, das letzte Hinderniß unſerer Ver⸗ bindung aus dem Wege geraͤumt, Sie ſtehen im Begriff mir Ihre Hand zu geben, und den vor Jahren geſchloſſenen Bund unſerer Herzen oͤffent⸗ lich zu beſiegeln. Was bindet Sie an Wien? Weshalb widerſetzen Sie ſich fo heftig all meinen Bitten, einen kleinen ſtillen Raum fuͤr unſer Gluͤck zu ſuchen? Warum wollen Sie mit mir nicht in die Schweiz oder nach Italien ziehen? Nur dort kann ich gluͤcklich ſein.

Wenn Sie nicht an meinem liebenden Her⸗ zen das hoͤchſte Gluͤck Ihres Lebens finden, es ſchlage auf welcher Stelle von Gottes Erde es wolle, ſo werde ich Ihnen auch in den Alpen nicht jene geiſtige Befriedigung gewaͤhren, die nur allein ein dauerndes Gluͤck in das Haus bannt. Ich ſagte Ihnen ſchon oft, laſſen Sie uns noch drei bis vier Jahre in Wien bleiben, dann will ich Ih⸗ nen mit Freuden folgen, wohin Sie wollen. Mich aber ſpricht dies bunte, rege Leben unſerer Kaiſer⸗