Teil eines Werkes 
1. Band (1866)
Entstehung
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Er ſtand auf und ſchritt im Zimmer auf und nie der, blieb aber jedesmal bei dem Tiſche ſtehen und blickte auf die nachgemachte Unterſchrift. Von Entdeckung konnte keine Rede ſein, ſein Freund ſelbſt mußte die Schrift für ſeine eigene halten. Warum noch zögern? Geld mußte Harrh ſich verſchaffen, die Noth, die Verhält⸗ niſſe zwangen ihn dazu. Entſchloſſen ſetzte er ſich jetzt an den Tiſch nieder, ſchrieb eine Note über neunhundert und ſiebzig Dollars und unterzeichnete ſie mit dem Na⸗ men ſeines Freundes, des reichen, hochangeſehenen Man⸗ nes in Texas.

Die Fälſchung war ſoweit vollbracht, wie wenn man die Kugel in den Lauf geſtoßen hat, mit welcher man einen Mord begehen will.

Harry faltete die Note zuſammen und legte ſie in ſeine Brieftaſche.

Ueber die Art und Weiſe, wie er ſie einkaſſiren ſollte, war er noch nicht mit ſich einig. Nicht daß es ihm an Entſchloſſenheit gefehlt hätte, dies Geſchäft ſelbſt zu beſorgen, warum aber ſollte er ſich als den Verkäu⸗ fer angeben?

Er ging im Laufe des Nachmittags einige Male an dem Hauſe des Geldwechslers vorüber, von dem er wußte, daß er für ſeinen Freund in Texas, deſſen Na⸗ men auf der Note ſtand, alle Geldgeſchäfte in dieſer