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ſchrieb er ſie noch einmal jlüchtiger darunter. Als ob ihm ſelbſt die Treue der Abſchrift auffalle, verglich er ſie wie erſtaunt mit dem Original und ſchrieb dann noch ſchneller eine dritte Copie darunter. So flog der Namenszug ſeines Freundes wieder und wieder und mit immer größerer Leichtigkeit aus ſeiner Feder auf das Papier, bis endlich zwiſchen dem Original und der Ab⸗ ſchrift auch nicht der unbedeutendſte Unterſchied mehr zu erkennen war.
Harrh hielt inne und ſah feſten Blicks auf das Papier. Mit dieſer Unterſchrift, das wußte er, konnte er eine Note zu einem bedeutenden Betrag an irgend einen Geldwechsler hier verkaufen und ſein Freund, davon war er ja überzeugt, würde ihm gern das Geld vorſchießen! Was für ein Unterſchied war denn nun da⸗ bei, ob dieſer ihm das Geld ſchickte oder ob er daſſelbe ſich durch eine Note mit deſſen Unterſchrift verſchaffte? Er konnte es ihm ja ebenſo gut ſeiner geit zurückgeben, als ob er es ihm geſandt hätte.
Daß ſein Freund die Note als eine gefälſchte nicht bezahlen und daß der Wechsler hier das Geld verlieren würde, das kam Harrh wohl in den Sinn, er hielt aber an dem Gedanken feſt, daß ſein Freund ihm gern helfen würde und daß es darum kein Unrecht ſei, ihm die Gelegenheit dazu zu geben.


