meinem Lebensretter, gern die Tauſend Gulden, welche Dir fehl⸗ ten, gegeben haben, aber ich wußte ja, daß ſie Dir nichts ge⸗ nutzt hätten, ſie wären in der fruchtloſen Schatzgräberei vergen⸗ det worden, wie vorher Dein Hab' und Gut. Hätte ich Dich gemahnt zur fleißigen Arbeit und zur Urbarmachung des Schwe⸗ denackers, dann würdeſt Du mir nicht geglaubt haben,— da beſchloß ich, Deinen Aberglauben zu benutzen, um durch ihn Deinen Aberglauben zu tödten.— Verzeih es mir, Joſeph, um des glücklichen Erfolges willen, obgleich es nicht Recht war.“
„Liegt denn aber wirklich kein Schatz weiter im Schweden⸗ acker?“ fragte Joſeph, noch immer nicht ganz überzengt.
„Nein, Joſeph, Du haſt den Schatz gehoben, und giebt es wohl einen werthvolleren als den, den Du beſitzeſt?— Dein iſt ein durch redliche Arbeit errungener Wohlſtand, Dein ein trauliches Familienglück, ein liebes Weib, ein ſüßes Kind!— Glaube mir, mein Joſeph, einen herrlicheren Schatz birgt die ganze Welt nicht!—“
Ende.


