408 ſtanden hatte, aus ihren Haͤuſern und ein Schrei des Schreckens breitete ſich laͤngſt des ufers bis an die hoͤlzerne Bruͤcke, die ihnen zur Ver⸗ bindung mit der innern Stadt dient. Der alte Herrnhuter mit ſeinem Stock in der Hand, ragte faſt Kopfs hoch aus dem Haufen hervor. Er glich einer Tanne, deren Gipfel waͤhrend vielen Jahren den Schlaͤgen des Sturms wiber⸗ ſtanden, obgleich die zerſchmetterten Aeſte ihre Gewalt bezeigen. Der Erzherzog Joſeph wollte des Englaͤnders Andenken ehren und ſchickte zu ſeiner Beſtattung eine Abtheilung ungriſcher Garde⸗Reiterei. Mit blanken Saͤbeln die Spitze auf die Schulter geſenkt, beſchloſſen ſie den Zug. Der Fuͤrſt Eſterhazy hielt in eigner Per⸗ ſon einen Zipfel des Leichentuches, die andern faßten, der Baron von Sperges, der Hofrath Baron von Holger, und der Baron Friedrich Moſer. Die Doktoren van Swieten und von Storch folgten unmittelbar: Noverre einige Schritte ſpäter ſprach zu ſeinen Nachbarn vom Gentleman und erklaͤrte, er ſei wuͤrdig, ein Franzoſe geweſen zu ſein; der Abbe Metaſtaſio auf Haydns Arm geſtuͤtzt, recitirte einen Au⸗ genblick um den andern Stellen aus der Ode von Horaz auf den Tod des Quintilius; auch
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