Teil eines Werkes 
3. Band (1828)
Entstehung
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Meuchelmoͤrders iſt ja der tugendhafteſte Menſch gefallen!

Das habe ich eben gehoͤrt, und dem Him⸗ mel ſei dafuͤr gedankt, mein Kind! Denn der Geiſt hat mir geſagt, daß er nicht dein Gemahl werden konnte, und ohne Zweifel hat ihm der Himmel eine große Schuld erſpart.

Die unterredung zwiſchen dem Maͤhren Her⸗ berg und der Fuͤrſtin von Oedenburg dauerte noch fort, und die Letztere fuͤgte ſich den Wuͤn⸗ ſchen des Greiſes, ihrer Couſine die alte Do⸗ maine Klattau abzukaufen und einen Fluͤgel des Gebaͤudes in Stand zu ſetzen, daß er einige Sommermonate bewohnt werden könne. Es war ſogar beſtimmt, daß man vierzehn Tage nach Styndalls Begraͤbniß nach Boͤhmen ab⸗ reiſen wollte, und der gute Herrnhuter machte ſich verbindlich, auf ſeinem eigenen Meierhof eine fuͤr die beiden Couſinen paſſende Wohnung einzurichten, doch unter der Bedingung, daß ſie nur die Kinder und eine ſehr kleine Anzahl von der Bedienung mitnehmen ſollte.

Weniger zuſammengepreßt erhielt der Schmerz der wuͤrdigen Frau durch die Einrichtungen, die ſie zu treffen hatte, einige Entfernung. Die Gegenwart des maͤhriſchen Bruders wirkte auch