Teil eines Werkes 
3. Band (1828)
Entstehung
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398 und das Geld mit der Schachtel, in der es

war, mit fortnahm, um es dem unterſuchenden

Richter vorzuzeigen.

Schon war Styndalls Teſtament bekannt. Keiner ſeiner Diener war vergeſſen; ſein Haus in Wieden mit allem Hausgeraͤthe vermachte er der Fürſtin von Hedenburg. Verſchiedene Bankno⸗ ten waren ihr auch beſtimmt, die ohne ihr Wiſſen ſchon in ihrem Beſitz mit der Brieftaſche waren, die ſie in ſich ſchloß, und die ihr Jamerai Duval zuruͤckgeſtellt hatte. Ueber ſein Beſitz⸗ thum in England hatte er durch eine beſondere Akte verfuͤgt, auf die er ſich bezog, indem er den Notar in London anzeigte, bei dem ſie nie⸗ dergelegt war. Der letztere war beauftragt, von ſeiner Seite der Wittwe des Ritters von St. Yoon einen Beweis ſeines Antheils an ihr darzureichen; aber Charlotte von Oedenburg ſollte mit dem Betrag der Bankſcheine oder Tratten, die ihr durch das Geſchenk der Brief⸗ taſche zugefalleu waren, zwei Leibrenten ſtiften, die eine von zweihundert Gulden zum Beſten

der Wittwe Flachsmann, die andere von funf⸗

zig Gulden zu Gunſten einer armen Frau, die der Teſtator bezeichnete, indem er den ſtroher⸗ nen Armſtuhl mit Wachsleinwand uͤberſpannt