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ihrer Bewegung ſich die Haͤnde druͤckten; der Ba⸗ ron von Sperges rieb die ſeinigen ſtillſchweigend und freute ſich, ſeinen Freunden das Gluͤck ver⸗ ſchafft zu haben, Winkelmann zu hoͤren. In die⸗ ſer Trunkenheit wurde der Archaͤolog nicht ge⸗ wahr, daß der Doktor van Swieten in einem Winkel boshaft laͤchelte; durch dieſen Beifall auf⸗ gemuntert, nahm Winkelmann das Wort wieder:
„Ich muß in eine deutlichere Erklaͤrung der Begriffe eingehen, die ich ſo eben vorgetra⸗ gen habe, und denen Sie Ihren Beifall zu ſchenken, die Guͤte gehabt haben. Wenn ſie einigen Vorurtheilen entgegen ſind, ſo hoffe ich wenigſtens, daß man die Grundſaͤtze, die ihnen zur Baſis dienen, nicht ſtreitig machen wird.“
Kaum hatte er dieſe Worte geſprochen, als das Stillſchweigen im Saale wieder hergeſtellt war. Man legte es ſich um ſo lieber auf, als niemand auf dieſe Fortſetzung des Genuſſes gerechnet hatte. Jeder ging an ſeinen Platz zuruͤck. Van Swieten blieb allein ſtehen und betrachtete einen neulichſt in Rahmen gefaßten Kupferſtich, den Raphael Morghen*) vor kur⸗
*) Dies iſt ein großer Anachronismus. Raphael Morghen wurde erſt 1758 zu Neapel geboren.


