Teil eines Werkes 
3. Band (1828)
Entstehung
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werden ſie ſich in den harmoniſchen Bezichun⸗ gen die Wage halten. In der That, ſind die Einheit und Einfachheit in einem Ganzen von verſchiedenen Organen, die vornehmſten Quellen der Schoͤnheit, da Gott nur allein ihr Vorbild in Hinſicht ſeiner vollkommnen Einheit iſt. Die Einheit der Gefuͤhle und der Gedanken, ſo weit ſie ſich im Menſchen verbreiten kann, wird immer fuͤr ſeine ſchoͤnſte Zierde gelten, und zwar dem Geſetze zu Folge, daß es uns erlaubt iſt, das Erhabene in Thaten und in Worten zu erſtreben. Denn jeder Bruch oder Sprung des geiſtigen Lebens iſt darin ein Zeichen von Unvollkommenheit; ſo daß in dem ſchoͤnſten Werk der Bildhauerkunſt, trotz der anatomiſchen Genauigkeit des Einzelnen, ein Mangelein wuͤr⸗ de, wenn die untern Glieder nicht als eine wohl benutzte Fortdauer des Rumpfes erſchienen.« Ein ſchmeichelhaftes Beifallsmurmeln gab dem beredten Archaͤologen Zeit, von ſeiner Inpro⸗ viſation auszuruhen. Man bezeugte ihm, wie ſehr man mit den Umriſſen ſeiner hohen An⸗ ſichten, die er ſo eben ausgeſprochen, zufrieden waͤre. Als erſte Huldigung empfing er die Gluͤckswunſche der Frauen. Die ſchoͤne Fuͤrſtin von Boucquvi, Tochter des Grafen von Panl, 2