Teil eines Werkes 
3. Band (1828)
Entstehung
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25.

Des Vergnuͤgens, welches die Fuͤrſtin von Oedenburg uͤber den Brief des Gentlemans em⸗ pfand, ungeachtet, verurſachten ihr doch Styn⸗ dalls Aeußerungen uͤber den Religionswechſel einige Unruhe. Sie hatte weder jemals gewuͤnſcht, noch gehofft, daß er der ſeinigen entſagen moͤchte; ſie hatte aber auch nicht die Abſicht, den Ka⸗ tholicismus abzuſchwoͤren; denn ſie wußte ſehr wohl, daß zwei Ehegatten von zwei verſchie⸗ denen Kirchen ſich vereinigen koͤnnen, ohne ih⸗ rem Glauben zu entſagen: ihre Furcht betraf blos die Hinderniſſe, die aus einer ſolchen Mei⸗ nung entſtehen koͤnnten. Doch, ſagte ſie ſich, daß Styndall kein gewöhnlicher Menſch ſei, und daß die Neigung, die ſie ihm eingefloͤst, von allen Vorfaͤllen erprobt waͤre, und erwartete mit Ruhe das Schickſal, das ihr der Himmel III. 1