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auf den geliebten Mann herab. Er ergriff ihre Hand, bedeckte ſie mit Küſſen und weinte bitterlich.
Die gewaltigſte Sehnſucht nach Herminen be⸗ ſchleunigte abermals Marius' Geneſung; es war als ſtachle ſie ihn empor, als gebe ſie ihm wun⸗ derbare Kraft. Er wollte und mußte zu ihr und war kaum zu vermögen, einen ſchönen Wintertag zu dieſem Ausgang und Beſuch abzuwarten.
Da erzählte ihm Malchen eines Abends, die Oberſtin habe heute einen Brief erhalten, der ſie ganz umgewandelt. Denn von Stund an ſei ſie heiter und froh geworden und habe geſagt: ſie erwarte in den nächſten Tagen einen angenehmen Beſuch. Nun würden alle Wirren ſich löſen und Alles zu Aller Zufriedenheit ausſchlagen.„Auch Du wirſt noch ganz glücklich ſein, liebes Kind!“ hatte ſie zu Malchen geſagt.— Dieſe Nachricht erfüllte den Pfarrer mit großer Unruhe, er konnte ſich ſelbſt nicht erklären weshalb. Am dritten Tag


