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Tochter allmälig das Regiment in Garten und Feld, in Stall und Hof ab, welches denn auch die ernſte Erneſtine zur größten Zufriedenheit ihrer Eltern und Geſchwiſter zum Nutzen und Frommen des Hauſes verwaltete.
Den darauf folgenden Sohn Karl hatte die Liebe zum Schneidemühlenbeſitzer und Holzhändler im nahen Gebirge gemacht. Er hatte ſich nämlich
zum Juriſten beſtimmt und war bereits zur Uni⸗
verſität reif, als er, auf einer Vergnügungsreiſe durch's Gebirge, in einer ſchönen Schneidemühle eingekehrt, die Bekanntſchaft der einzigen liebens⸗ würdigen Tochter des Hauſes machte und ihr Herz gewann, während er das ſeinige an ſie verlor. Der Vater des Mädchens, deſſen Seele zugleich am ein⸗ zigen Kinde und an der Schneidemühle, ſeiner Schöpfung, hing, konnte beide nicht von einander trennen, und der Gedanke war ihm unerträglich, daß ſein Töchterchen von ihm ziehen und die Mühle einſt in fremde Hände kommen ſollte. Er wußte alſo durch Bitten und Verſprechungen den jungen Mann zu beſtimmen, daß derſelbe die Studien auf⸗ gab und ſich dem Geſchäfte widmete. Karl hatte


