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ihrer Kinder, das ihrem Herzen am theuerſten ge⸗ weſen war, hinabrollte, dachte er groß von ihr, und ſeine Verehrung für ſie würde ſich noch geſtei⸗ gert haben, wenn dies möglich geweſen wäre, als er wahrnahm, mit welcher größeren Zärtlichkeit ſie ihre übrig gebliebenen Kinder liebte, und wie ruhig und gefaßt, wie würdig und erhaben ſie mit der alten Sorgfalt und Emſigkeit ihren Geſchäften ob⸗ lag und Jedermann, der Hülfe bedurfte, wohlzu⸗ thun bemüht war. Ihr Leben hatte nun auch ſeine Abendröthe, die über dem Grabhügel der geliebten Kinder hing, hindeutend auf die Herrlichkeit des ewigen Lichts, das hinter dem Schleier der Nacht hervorblitzt.
Das Pfarrhaus, einſt vom Getümmel froher Kinder widerhallend, war im Laufe der Jahre ſtill und ſtiller geworden; außer denen, deren ſterblich Theil unter dem Raſen lag, hatten noch fünf Kin⸗ der das Vaterhaus verlaſſen, meiſt um am eignen Heerde zu wohnen. Die Söhne waren Väter ge⸗ worden, die Töchter Mütter, und nur an beſtimm⸗ ten Tagen lärmte das alte Jugendgeräuſch durch Haus und Garten; aber es waren jetzt die Enkel,


