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Der alte Banquier brach bei dieſen Worten in Thränen aus, und ſein ehmaliger Buchhalter rückte um einen Schritt näher.„Ich wüßte wohl, wie Ihnen gleich zu helfen wäre, mein hochverehrter Herr Senator und Prinzipal,“ fuhr nun der Jude fort;„Sie müſſen mir's aber zu Gnaden halten und nicht übel nehmen, ſonſt ſchweig' ich lieber ſtill.“
„Sagen Sie, ſagen Sie, lieber Herr Meyer!“ rief der Kranke.
„Sie wiſſen, ich habe mir in Ihrem Hauſe ein hübſches Kapital geſpart, und bekannt iſt Ihnen auch, daß mir meine Altern eine artige Summe hinterlaſſen haben. Ich ſtrecke Ihnen mit großer Freude all mein Hab' und Gut vor, ſtell' es zu Ihrer Dispoſition; Sie ſollen damit ſchalten und walten, als wie mit dem Ihrigen. Aber das nicht nicht allein. Ich habe einen ſteinreichen Onkel in Frankfurt am Mahn, und ob er gleich ungehalten war, daß ich ein Chriſt geworden bin, ſo hat er mir doch verziehen und will mir helfen, wie er kann. Es iſt kein Zweifel, daß ich von ihm fünfzigtauſend Mark Banko erhalte, mein Geſchäft damit zu he⸗ ben; aber es muß ſeyn mein Geſchäft. Verſtehen Sie wohl! Aber es iſt auch nichts leichter, als die


