Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
Einzelbild herunterladen

— 257— ment des Buchhalters der Firma Tyll Mah zu ſchaden vermöge. Mit wenig Hoffnung freilich, ver⸗ ſprach Herr May dem wüthenden Meper, nur um ihn zu beruhigen, daß er ernſtlich und väterlich mit der Tochter ſprechen und ihr aus Leibes⸗ und Le⸗ benskräften zureden wolle, ihm ihre Hand zu geben. Dies geſchah nun zwar; aber, wie voraus zu ſehen, erklärte Marh ohne Umſchweife: ſie werde niemals Herrn Meyer's Frau werden, er möge ſich nun etabliren, oder es bleiben laſſen; ſie ſey mit dem Vetter Henrh ſchon ſo gut als im Reinen, und die⸗ ſer erwarte nur noch einen Brief aus Amerika, um dann bei'm Vater förmlich um ihre Hand anzuhal⸗ ten. Der Senator, durch die zeitherigen Vorfälle ſchon ſehr verſtimmt, wurde nun ganz griesgrämlich. Er konnte Mary's Wahl nicht tadeln und doch war es ihm unendlich leid, ſeinen lieben Herrn Meyer zu derlieren; aber noch mehr kränkte es ihn, daß ein böſer Menſch das geliebte Vpſilon auf eine ſo ſchänd⸗ liche Weiſe benutzt hatte, ſeinen Buchhalter damit zu ärgern. Obgleich nun keine direkte Erklärung von Seiten des Senators an den Buchhalter erfolgte, ſo wußte dieſer doch zu Genüge, woran er war, und bereitete Alles auf ſeinen baldigen Austritt aus dem Geſchäfte II. 17