Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
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drückte, endlich den thenren Oheim kennen zu ler⸗ nen. Der Senator ſuchte in aller Eile ſein Bischen Engliſch zuſammen und fragte: ob denn der Herr Neffe nicht auch Deutſch gelernt habe. Doch dieſer verſetzte, ihm nicht zum Troſt, daß es damit ſehr ſchlecht bei ihm beſtellt ſey uud er im Hauſe des Dheims erſt ſeine Vaterſprache zu lernen gedenke. „Na, daß du ein Mah biſt, kannſt du nicht verläugnen,“ ſchmunzelte der Alte, und überſetzte ſeine Herzensergießungen dann jedes Mal, ſo gut es gehen wollte, in's Engliſche.„Du haſt ein äch⸗ tes Mahgeſicht und ſiehſt deinem Vater wie— er in deinen Jahren war, wo ich ihn zum letzten Mal geſehen— zum Sprechen ähnlich. Nun komm nur herauf; die Marg wird ſich freuen.“ Damit zog der hocherfreute Mann den amerikaniſchen Neffen in das Haus. Auf der Treppe konnte er aber eine Frage nicht länger unterdrücken„die ihm, ſeit er die Karte erblickt, ſchwer auf dem Herzen lag, und zutraulich ſchmunzelnd ſagte er:„Sag' mir nur ſchnell, lieber Neffe, wie kommt es denn, daß du unſern gemeinſchaftlichen Namen mit einem Bpſilon ſchreibſt, wie ich und unſere Vorfahren, da ihn doch dein Vater, der Chriſtoph, mit dem F ſchreibt?“