Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
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„Von des Herrn Senators Mah Gütigkeht be⸗ auftragt, habe ich die Ehre, Ihnen zu ſchrey daß Sie durch Ihr unfehnes Benehmen den Wu deſſelben herbeygeführt haben, ſich ſobald, als mög⸗ lich, von Ihrer Gegenwart befreht zu ſehen. Sie möchten dahero ſich nicht länger in des Herrn Prin⸗ cipals Hauſe verwehlen, ſondern noch heute unver⸗ züglich daſſelbe mehden.

Mit unterthäniger Verehrung

Dero Johann Tobias Meher.“

„Es iſt gut, Frau Heyſe,“ ſagte der junge Arzt bitter.„Ich werde den Wunſch meines Onkels ſo⸗ gleich erfüllen.— Aber ſagen Sie mir, beſte Frau, wie befindet ſich meine Mary? Der Alte wird mir doch nicht wehren, Abſchied von ihr zu nehmen?

„Der Herr Senator haben ausdrücklich befohlen, Sie nicht vor die Jungfer zu laſſen,“ verſetzte das Weib keck und ſtemmte die Arme in die Hüften. „Das Zimmer ſoll immer verſchloſſen ſeyn; ſo will es der Herr. übrigens liegt die Jungfer im Vette und befindet ſich leidlich.“

„Durch Ihre Vermittlung, Frau Heyſe, könnte ich ja wohl das geliebte Mädchen zuweilen heimlich

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