Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
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änd're deine läſterliche Schreibart. Schreibe das Vpſilon wenigſtens in deinem Namen, der ja mit dem J gar nicht mehr derſelbe iſt; ſchreibe das B in den Worten, in welchen es platterdings nicht zu entbehren iſt, wie in„ſehn“(esse), welches man ja ſonſt nicht vom Pronomen„ſein“ unterſcheiden kann; ſchreibe ferner das W im Diphthong ey, wenn er am Ende ſteht, als in Ey, frey, Geſchrey; es ſieht ja ſonſt gar nicht aus, wie ein deutſches Wort.“

„Den Namen meines Vaters fürchte ich nicht zu ſchänden,“ verſetzte der Doktor ernſt.„Worin beſtände denn die Schande, wenn ich ein I ſchreibe, wo er ein N ſchreibt?“

„Aber es iſt eine alte goldne Regel, die man um Gottes willen nicht umgehen ſollte, daß man nichts, gar nichts an ſeinem Namen veränd're,“ ſprach der Banquier ſchier bittweiſe und mit ſehr herabgeſtimmtem Tone.„Der Staat ſollte ſo etwas nicht leiden,“ fuhr er eifriger fort.„Es iſt ein Frevel an der Familie, an Freunden und Verwand⸗ ten, an ſich ſelbſt, an ſeinen Kindern und Enkeln, an der ganzen Welt. Es ſollte mit Zuchthaus und Zwangsarbeit beſtraft werden.“ Er trocknete ſich den Schweiß von der Stirne; denn er hatte zuletzt