Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
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von ſeinem Buche aufſchielend, das zunehmende Zittern des Prinzipals und die dunkler werdende Röthe ſeines Geſichts.

„Alſo mich belehren willſt du, junger Meuſch?“ platzte der Alte endlich heraus.„Geh' du hin und mache erſt meine Erfahrungen! Ich ſoll mein Le⸗ ben vereinfachen! Hör' nur Einer! über meine Wirthſchaft zu räſonniren. Wenn es dir nicht an⸗ ſteht, ſo kannſt du gehen.“

„Mein Gott, Sie haben mich ganz falſch ver⸗ ſtanden. Es war ja blos von Ihrer Schriftſprache die Rede.“

„Eben ſo mir zuzumuthen, ich ſoll den Namen meines Vaters, meines Großvaters und all der lieben redlichen Ahnen ſchänden und entſtellen! Mir ſo et⸗ was nur zuzumuthen!“— Der Zorn erſtickte ſeine Stimme. Er brach in Thränen aus.

„Liebſter Onkel!“ rief der junge Mann, von Theilnahme ergriffen, und nahte ſich dem Alten.

„Höre,“ fuhr dieſer auf;„ich will nicht die Schuld auf mich laden, als hätt' ich dich ungewarnt dem Verderben überlaſſen. Nimm Vernunft an und die gute Lehre eines alten erfahrnen Mannes. Ja, ich will mich herablaſſen, dich zu bitten. Wilhelm!