Teil eines Werkes 
4. Band (1834)
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Dreh dich, liebe Scheibe! Wird das Töpflein nett, Nehm' ich ſie zum Weibe In mein Haus und Bett. Die Welt iſt rund und das Bett iſt rund, Drum geht's in beiden ſo wunderlich bunt.

Soll der Topf was taugen,

Brenn' ihn hart und gut.

Meines Mädchens Augen

Sind voll Flammengluth. Das Aug' iſt rund und der Ofen iſt rund, Drum glüht's in beiden ſo wunderlich bunt.

Während dieſes Geſanges, in welchen die Bergknappen lärmend einfielen, hatte ſich Käthchen, auf Konrad's Wink, fortgeſchlichen. Jetzt trat der junge Vogt an den Tiſch, wo die ſingenden Zecher ſaßen und ſagte:Der Graf ſchickt Euch neue Zufuhr, ihr Leute, damit Euch's nicht mangle.

sHoch lebe unſer edler Graf!y tobte die Menge, und fiel über die Föſſer her. Konrad aber eilte Käthchen nach. 3

Reinhard hatte dieſen nicht aus dem Auge verloren, und als er ihn weggehen ſah, ſagte er zu ſich: Der Bube geht allein nach dem Schloſſe zurück. Jetzt kann ich meine Rache kühlen. Waffen! Waffen! Und er lief nach ſeiner Hutte, um ſeinen Jogdſpieß zu holen.