Teil eines Werkes 
4. Band (1834)
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So ein Schiffchen auf der Fluth, Ohne Segel, ohne Stangen, Werd' ich hin und hergetrieben. Bald ergreift mich zärtlich Lieben, Bald der Leidenſchaft glühend Verlangen, Bald der Verzweiflung zernichtende Wuth.

Heißgeliebter, komm und kühle Dieſe tobenden Gefühle! Komm, des heil'gen Vaters Segen An des Weibes Herz zu legen! Theurer Gatte, zaudre nicht, Eh' das Schiff am Fels zerbricht!

Kaum hatte ſie dies Gebet, welches allmäh⸗ lig in heftige Wünſche ihres leidenſchaftlichen Her⸗ zens übergegangen war, beendigt, und war aus dem Kloſet hinausgetreten, als ihr auch Konrad ſchon mit freudeglänzendem Geſichte und dem Aus⸗ rufe: sHeil Euch, edle Frau!entgegen kam.

Schon eilten auch ihre Töchter herbei, und Adelheit wäre faſt vor überraſchung umgeſunken, als ſie ihre Worte vernahm:Der Vater kehrt zurück!

sIſt er da? rief die Gräfin.

Von Wartburg, wo er dieſe Nacht zugebracht, hat der Herr Graf einen Boten vorausgeſchickt, ſeine Ankunft zu melden. Eh' die Nacht herein