Teil eines Werkes 
4. Band (1834)
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und Leid mit dir theilen, wie wir ſchon als Kinder gethan haben. Aber dazu iſt mir nun alle Hoffnung benyvmmen. Die Noth meiner Eltern iſt zu groß, die Tyrannei meiner Mut⸗ ter zu unerträglich, meine Verzweiflung über dieſen Zuſtand zu gewaltig; ich muß bald, bald als Opferlamm fallen, und es wäre vielleicht ſchon geſchehen, wenn ſich ein Schlächter gefun⸗ den hätte, der einen guten Preis für mich ge⸗ zahlt. Aber vor einigen Tagen hat der lieder⸗ liche und verworfne Oberſt von Schilling ſich erkundigen laſſen, und ich ſchandere, das Weib eines abgelebten Lüſtlings werden zu müſſen, um meine verſchwenderiſchen Eltern zu retten.

Aber deine Mutter hat mir doch aufgetra⸗ gen, dich an den Baron von Holder zu ver⸗ kuppeln.

WVielleicht iſt ihr Schillings Adel nicht alt genug, vielleicht hat er ihr nicht genug geboten, vielleicht will ſie mich auch an den Meiſthieten⸗ den losſchlagen.

Rein! rief Guſtav.Dann wenn es denn ein Mal geheirathet, und ſo ſchnell gehei⸗ rathet ſein muß ſollſt du doch lieber des gu⸗ ten dummen Baron von Holders Frau werden. Der iſt kein Löſtling, macht keine Prätenſionen,