Teil eines Werkes 
4. Band (1834)
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Guſtao.Aber hätt' ich nur ein hübſches Ver⸗ mögen, oder auch nur die Ausſicht, gin ſolches zu bekomwen, ich wollte mit deinen Eltern doch ſchon fertig werden, und wenn ich ihnen genug gäbe, damit ſie ſelbſt ſtandesmäßig leben könn⸗ 3 ten, ſo würden ſie ſich wohl fügen.»

1 Edelgunde ſchüttelte wehmüthig lächelnd den Kopf und ſagte:Dann müßten wir weit fort von hier und ich dürfte ſie nicht wieder ſehen, ſonſt ging es mir unerträglich.»

Was helfen dieſe Träume!v ſeufzte der kummervolle Landkommiſſär wieder. Ich habe ſ. keinen reichen Onkel, keine reiche Tante, mein . armer kranker Vater kann mir auch nichts ge⸗ ben; der hat ſich auf euerm Gute keine Seide 4 ſpinnen können, und ſchlägt ſich mit Mühe ehr⸗ lich durch. Und ſo, theuerſte Edelgunde, habe ich gar keine Ausſicht, dich meine Frau nennen zu können; und das war doch, weiß es Gott! der heißeſte Wunſch meines Lebens.

Der meinige auch, Guſtav, und deßhalb hatte ich mir ſchon lange den Plan gebildet, ich wollte bei den Eltern als treues Kind aushar⸗ en, bis ſie der liebe Gott ein Mal zu ſich ähme; dann wollte ich dein eben ſo treues zeib werden, und Arbeit und Genuß, Luſt