Teil eines Werkes 
4. Band (1834)
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daß ſie deine Pathe iſt,s erwiederte Edelgunde ſanft und verzeihlich.

Ach, wenn ich daran heute nicht allen Ern⸗ ſtes gedacht hätte, wär' es gewiß zu einem tüch⸗ 5 tigen Zanke zwiſchen uns gekommen. Es iſt zu toll! Ich ſoll dich, dich mein unausſprechlich ge⸗ liebtes Mädchen, an einen alten dummen Barvn verkuppeln. Möchte man nicht wahnſinnig dar⸗ ber werden.»

aSieh, Guſtav, klagte das Fräulein, gein Ende muß es bald mit meiner Qual nehmen. Ich ſchwöre dir bei allem, was mir heilig iſt, zu, ich halte es unmöglich länger aus. Mein Le⸗ ben gleicht einer ſteten Tortur. Ach, Guſtav, ich muß dir mein bedrängtes, gemartertes Herz ganz ausſchütten; ich habe ja keinen vertrauten Menſchen weiter, und deshalb hab' ich mich recht geſehnt, ein Mal ein Paar Stunden mit dir lein zuzubringen.2

eSo rede, armes liebes Gundchen; ich ke ja deine große Noth ſchon, und bin in Verzwei lung, ihr nicht abhelfen zu können.

Du kennſt ſie noch nicht ganz; aber du ſoll heute Alles erfahren. Es wird mir ſchwer, dir zu geſtehen, daß wir ganz verarmt ſind. Als Birkenfeld unſer Gut verkauft und wir getrennt