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Siebenzehntes Rapitel.
Am folgenden Morgen wurden der Markgraf Johann und der Graf Torxillas von dem ſchmunzelnden Veit Schellen⸗ berger, der noch immer Jakob Fuggers alleiniger Leib⸗ diener war, in das Cloſet des Letztern geführt. Der alte Leinweber ſaß ſchon tief in Arbeit. Die beiden Gäſte nahmen auf ſeine Einladung neben ihm Platz.
„Ich erſehe aus dem gnädigen Schreiben des durch⸗ lauchtigen Kurfürſten von Mainz, das Ihr mir über⸗ bracht habt, erlauchter Herr,“ nahm Fugger, zum Mark⸗ grafen gewandt, das Wort,„daß Ihr als Beauftragter Eueres Herrn Bruders zu mir gekommen ſeid, die Geld⸗ angelegenheit, die zwiſchen uns ſteht, ins Reine zu bringen.“
„So iſt's, Herr Fugger,“ verſetzte der Markgraf. „Der Kurfürſt von Mainz ſchuldet Euch dreißigtauſend Goldgülden, die er dem Papſt für das Pallium hat be⸗ zahlen müſſen, nebſt den Zinſen ſeit vier Jahren. Ihr dringt auf Abzahlung dieſer Schuld.“—


