Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Karl von Spanien : Roman in drei Theilen : Der König von Spanien : 2. Theil (1848)
Entstehung
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Der Koönig von Spanien. 17

der Ueberzeugung beruhigen, daß wir nichts verabſäumt haben, was irgend Hoffnung gab, uns dem Ziele näher zu führen. Aber es gibt hundert Wege dahin; wird uns der eine abgeſchnitten, ſo ſchlagen wir einen andern ein, und können wir auf dieſem nicht fort, ſo wird es auf dem dritten oder vierten möglich ſein; ja, wir wollen nicht ermüden und wenn wir zuletzt den hundertſten auf⸗ ſuchen müßten.“

„In der That, Ihr ſeid unerſchöpflich in Aufſuchung von Mitteln und Wegen, Senjora, und die Hoffnung unſerer Partei beruht allein auf Euch.“

„Ich habe mir ein Mittel ausgedacht, wie wir uns am geſchickteſten des jungen Karl bemächtigen, trotz ſei— ner ſchlauen niederländiſchen Räthe und Hofherrn und trotz aller hier verweilenden Caſtilier. Die Vorbereitun⸗ gen ſind bereits getroffen, und Ihr ſeid noch zur rechten Zeit gekommen, Don Hernandez, um mir bei der Aus⸗ führung behülflich zu ſein und die Leitung dieſes Planes zu übernehmen, wenn ich abgereiſt bin. Wir haben dazu ſehr treu Verbündete in der Stadt, von deren Anweſen⸗ heit Niemand etwas weiß, den Zigeunerhaufen Zaroya's mit der alten, verſtändigen und ſehr brauchbaren Kar⸗ racha und ihrem verſchmitzten Sohne Antonio, zigeune⸗ riſch Pepindorio genannt.“

„Ah mein wackerer Bruder! Find' ich ihn hier wie⸗ der! O wenn wir dieſe Landsleute auf unſerer Seite haben,

dann zweifle ich nicht am beſten Erfolg Euerer Entwürfe!“ Ein deutſcher Leinweber. V. 2

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