Die Reiſe
endlich widerrief Johanna H. jene voreilige Adoption des Königs Alfons von Arragonien und adoptirte Lud⸗ wig MI. von Anjvu. Wenn ſich nun auch Alfons durch die Gewalt der Waffen behauptete, ſo war damit das Recht der Anjon nicht beſiegt, ſo wenig wie durch die Ufurpation der Sforza das Recht der Orleans auf Mai⸗ land; am wenigſten aber konnte, ihnen gegenüber, die unechte Nachkommenſchaft jenes Alfons' auch nur einen Schein von Recht gegen Anjon auf die Krone von Nea⸗ pel geltend machen. Es iſt demnach ſo klar, wie Son⸗ nenlicht, ich, als der Erbe der Anjon, bin auch der Erbe des ganzen ungetheilten Königreichs Neapel; doch biete ich mit meinem unbeſtreitbaren Rechte Euerm Schwie⸗ gervater die Hälfte des Königreichs an, der ohnedies Sieilien beſitzt, auf welches das Haus Anjon dieſelben Rechte hatte, wie auf Neapel. Ich trete ihm Apulien und die beiden Calabrien ab, um ſie mit Sicilien zu vereinigen, und will nur Neapel und Abruzzo für mich behalten. Ich thue das Alles, um endlich einmal den alten Hader zu beendigen, die Wirren zu löſen, und ich opfere die Hälfte des Landes, das mir ganz ge⸗ hört, um die andere Hälfte in Frieden und Ruhe zu. regieren. Und nun, nachdem ich das Alles gethan 1 und der Herzog von Nemours in meinem Namen den Theil des Landes, der mir nach dem klaren Theilungs⸗ vertrag zukommt, eingenommen und beſetzt hat, kommt Don Gonſolvo de Cordova, Euers Schwiegervaters
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