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nach Spanien. 15 nier als zum Antheil ihres Königs gehörig bean⸗ ſpruchten.
So ſtanden die Angelegenheiten zwiſchen Frankreich und Spanien, als König Ludwig die nachbarlich freund⸗ ſchaftliche dringende Einladung an den Erzherzog Phi⸗ lipp und die Erzherzogin Johanna ergehen ließ, auf der Reiſe nach Spanien ihren Weg über Blois, die Reſidenz des Königs von Frankreich, zu nehmen.
Eine reiche und prächtige Geſandtſchaft des Königs hatte das erzherzogliche Paar an der Grenze Frank⸗ reichs empfangen; in Paris hatte ihnen die reiche Kauf⸗ mannſchaft einen glänzenden Empfang bereitet, wobei man ſogar den Weg, welchen Philipp und Johanna zu gehen hatten, mit prächtigen Teppichen belegte, und im Parlament, das der Erzherzog als Graf von Flan⸗ dern und Zwölffürſt des Reichs beſuchte, war er mit der Präſidentenſtelle beehrt worden. Von Paris ging die Reiſe über Orleans nach Blois. Mehre Meilen vor der Stadt ſah ſich das hohe Paar von den fran⸗ zöſiſchen Prinzen vom Geblüt bewillkommnet und mit großen Feierlichkeiten eingeholt.
Am Eingang des königlichen Palaſtes empfing der ſchöne und ritterliche König, der edelſte und ſtattlichſte Mann ſeines Landes, damals im vierzigſten Jahre ſtehend, das junge Fürſtenpaar, umarmte den Erzherzog und ließ die Erzherzogin durch die Herzöge ſogleich zur Königin geleiten, während er mit Philipp an


