Heiland! Er heißt Sabbathai Zewi. Er wird wie ein Held auftreten, wie ein Kriegsmann von Rache entflammt; er jauchzt, brüllt ſchrecklich, und iſt ſeinen Feinden überlegen. Siehe, er iſt mein Knecht, ich erhalte ihn, und mein Auserwählter, an wel⸗ chem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe ihm meinen Geiſt gegeben.— Aber nicht nur gehört habe ich dieſe Prophezeihung, ſondern ſie ſtand auch vor mir geſchrieben mit feurigen Buchſtaben. Darum, Rabbi, begruße ich dich als Meſſias und verkünde es aller Welt, daß du es biſt und kein Anderer.“—
Sabbathai lehrte vor dem Volke, allein die beab⸗ ſichtigte Begeiſterung für ihn und ein bewaffneter Aufſtand zu ſeinen Gunſten, an deſſen Spitze er ſich dann, nach Nathan Benjamins Abſicht, ſtellen ſollte, wollte ſich nicht einfinden; auch zeigte Sabba⸗ thais friedliche Natur zum Letzteren nicht die geringſte Luſt. Nathan ſchickte zwar einen Brief an alle Judengemeinden in ganz Paläſtina, worin er Sab⸗ bathai als Meſſias ausſchrieb, aber um die Juden dort in ſo hohem Grade für ſich zu begeiſtern, daß ſie die Waffen ergriffen und verſucht hätten, das türkiſche Joch abzuſchütteln, dazu fehlte es Sabba⸗


