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dir auch mächtige Freunde erworben, die dir bis jetzt noch unbekannt ſind. Ja, junger Chacham, es gibt unter den Juden eine Anzahl, und ſie iſt gerade nicht ſo klein, die nur nach Wahrheit ſtrebt, und den Gott ihrer Väter, den ſie als den Gott der ganzen Welt erkennt, nicht nach den Vorſchrif⸗ ten der Rabbinen verehrt; die die Menſchenweisheit des Talmud verachtet, und allein die Thora in Ehren hält. Es gibt einen Vund, Sabbathai, deſ⸗ ſen Zweck iſt, die alten Formen zu zerbrechen, damit der Geiſt ſich verjünge, das Judenthum zu refor⸗ miren und von allen ihm anklebenden Schmuz und Schlacken zu reinigen. Du ſcheinſt uns der Mann zu ſein, der dies Alles vermag, und auf dich iſt unſer Vertrauen gefallen, Sabbathai. Du haſt einen ſehr großen Anhang unter der Jugend, deine Schü⸗ ler verehren dich, du biſt im Stande, einen großen Einfluß auf ſie auszuüben, und vereinigſt mehr Macht in dir, als du ahnen kannſt. Werde der Prieſter der Wahrheit, der Reformator der Juden; ſchließe dich uns an, und tauſend edle Männer in Natolien, Syrien, Paläſtina, Griechenland werden dir anhän⸗ gen und, dir vorarbeitend, dir die Bahn ebnen.“


