Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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ten und der eine nach dieſer und der andere nach je⸗ ner Seite hineilte, um dem Waidwerke nach zu ja⸗ gen, und Wilhelm ſich nun allein befand, da uͤber⸗ ließ er ſich der Schwermuth ganz, und ſtarrte, an ſeine Doppelflinte gelehnt, vor ſich hin, nichts den⸗ kend und nichts traͤumend, als die Verſchwundene. Der Foͤrſter hatte die Herren ſchon mehremale gebeten, ihn zu beſuchen; es war in den erſten Ta⸗ gen nicht daran gekommen. Eduard ſtieß waͤhrend des Jagens auf das Forſthaus. Die romantiſche Lage deſſelben im Gebüſch gefiel ihm ungemein und er ſchlenderte behaglich darauf zu. An der Seite des Hauſes war ein kleiner Garten, einfach aber geſchmack⸗ voll eingerichtet. Er erblickte durch die Hecken in demſelben eine weibliche Geſtalt auf und abgehend. Ihr Wuchs war ſchlank, ihre anmuthige Haltung ungeswungen. Ein knappes Mieder umſch die ſchoͤne Form der Bruſt, ein einfaches Kleid ſloß in Wellen von den Huͤften herab. Das nußbraune glaͤnzende Haar ſier auf die Achſeln hernieder; doch das Geſicht konnte er immer nicht gewahren. End⸗ lich drehte ſie ſich huͤpfend herum, und Maria er erkannte ſie gleich die niedliche Geſundheits⸗ goͤttin ſtand vor ihm. Sie hatte ihn am erſten ſchoͤnen Fruͤhlingstage dieſes Jahres empfangen, jetzt ſollte ſie daſſelbe beim letzten ſchoͤnen Herbſtta⸗ ge thun. Dieſer Gedanke machte ihm viel Freude. Er bog leiſe die Zweige von einander, ſprang uber die niedere Befriedigung des Gartens und ſtandloͤtz⸗