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Erbfeind meines Hauſes, den Verhaßten, der mir meine Eliſabeth geſtohlen?“ fragte er mit heiſerem Lachen.„Mitten in's Herz hab' ich ihn geſchoſſen mit dieſer Büchſe. O, das iſt ein gutes Rohr, und der Fuchs Halali! Das ganze Schloß ſiel zuſammen von dem Schuß. Nicht wahr, ich bin noch immer ein guter Schütz? Eine öffentliche Dirne hat er mir zur Tochter gegeben, mir dem Lord Kildare, Pair von Ir⸗ land! Dafür hat er ſterben müſſen, hahaha! Ich hatt' im lang' genug nachgeſtellt. Verurtheilt hatten ſie mich, die Schurken; das„Schuldig“ hatten ſie über mich ausgeſprochen und mich dem Henker übergeben, hihihi! aber Lord Kildare's guter Stern wacht noch. Sterben ſollt' ich, ſagte ein abſcheulicher Menſch zu mir, aber ich wollte nicht ſterben, und ich ſtarb nicht. Aber er hat ſterben müſſen, der mich hatte verurthei⸗ len laſſen.— Ich will Euch die Geſchichte erzählen, Ihr Freunde. Dem Henker entronnen, kam ich hier⸗ her und verkroch mich in dem unterirdiſchen Gang, der vom Seeufer in's Schloß führt. Ich hörte die Schüſſe den ganzen Tag; gegen Abend, als es ſtill wurde, trat ich hervor und wollte zuſehen, wer die Schlacht gewonnen. Ich ging durch den Park; da lagen erſchlagene Männer, die hatten ihre Büchſen in der Hand. Seht, da ſpäh' ich nach dem Schloſſe und erblicke auf der Zinne des Thurmes meinen Todfeind ſtehen. Ich laufe zurück, hole mir eine Büchſe, halte auf ihn, drück ab; er ſtürzt und das ganze Schloß mit Krachen über ihm zuſammen, und Judy Leghan aus Dunmohre und Cauth Murthock von der Teufels⸗ mauer, die alten Hexen, ſtanden neben mir und lach⸗ ten, und ſind doch lange todt— und wieherten doch wie Gäule. Nun haben ſie mich gejagt und mir an⸗


