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neuem Ruhme bekränzt; dann— ſteckt die Flagge der Schande auf, und mit ihr die unauslöſchliche Schmach, welche die Nachkommen von ein paar tau⸗ ſend Briten bis in die entfernteſten Geſchlechter brand⸗ marken wird.“
Dieſe Worte verfehlten den Eindruck nicht. Die Waffen ſanken, und fünfhundert der unternehmendſten Seeleute in der Flotte, die Kopf an Kopf ſowohl das Verdeck, als die Takellage und die untern Se⸗ gelſtangen, an denen man im Begriff war, die Se⸗ gel zu löſen, bedeckten, ſtanden unbeweglich. Nur hier und da vernahm man noch einzelnes Geflüſter.
Ruhig verweilte der Admiral, mit untergeſchlage⸗ nen Armen ihren Beſchluß erwartend, während er die ihm zunächſt Stehenden mit ſcharfem Blicke muſterte.
Als Alle ſchwiegen, fragte er, ſeines Sieges ge⸗ wiß, nach einer kurzen, gewichtigen Pauſe, in der es ſich um Leben und Tod, um Ehre und um Schande handelte, mit kräftiger Stimme:„Kameraden, wollt Ihr Euerm alten Admiral von jetzt an wieder ſo treu und ergeben ſein, wie Ihr es immer wart?“
Ein ſchallendes Lebehoch, dem Sieger von St. Vincent und dem Könige gebracht, war die Antwort. „So kenn' ich die Mannſchaft des Royal Ge⸗ orge!“ ſagte der Graf mit ſichtlicher Bewegung und ſtolz auf ſeinen Sieg. Und wer vermöchte es in Ab⸗ rede zu ſtellen, daß der Dienſt, den er in dieſer Nacht dem Vaterlande geleiſtet, größer war, als die glän⸗ zendſte ſeiner erfochtenen Schlachten?—„An Euere Arbeit jetzt, meine Burſche!“ fuhr er fort.„Befolgt ſchnell jeden meiner Befehle und nehmt mein Wort darauf, daß ich dieſer Nacht nicht anders, als mit der Freude eines Vaters gedenken will, dem es ge⸗


