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Rufe:„Nieder mit dem Admiral! Es lebe die Frei⸗ heit! Es lebe Irland und Frankreich hoch! Auf mit der dreifarbigen Flagge!“
Betroffen ſtutzten die Anführer; wie von einem elektriſchen Schlage gerührt, hafteten die Füße ihres meuteriſchen Gefolges am Boden, als ſie die hochauf⸗ gerichtete ſtolze Geſtalt ihres alten Admirals, den ſie eben im tiefen Schlafe zu überfallen wähnten, ernſt und gefaßt in der hellen Beleuchtung der Lichter, mit welchen ſchon viele bewaffnete Offiziere hinter dem Anführer erſchienen, erblickten.
„Streckt die Waffen, Ihr Schurken!“ donnerte der Graf, zugleich den ſich ihm unter drohenden Ge⸗ berden nähernden Hochbootsmann durch einen wohlge⸗ richteten Schuß zu Boden ſtreckend.„Ergebt Euch, Ihr ehrvergeſſenen Rebellen, oder Ihr ſeid Alle ver⸗ loren, wie dieſer hier!“
„Nieder mit dem Mohren! Er iſt der Verräther!“ riefen Einige vordringend, als ſie jetzt erſt dicht ne⸗ ben dem Admirale den hohen, ſchwarzen Mann er⸗ blickten, der ihnen das Piſtol entgegenhielt, hohnlä⸗ chelnd die weißen Zähne zeigte und, beſorgt um das Leben des theuern Gebieters, mit der jenen Kindern der Natur eigenen Schlauheit und Aufmerkſamkeit jede Bewegung auch des Einzelnen der Meuterer beobachtete.
„Nieder mit dem Tyrannen! Vorwärts, Kamera⸗ den! oder macht uns Platz!“ brüllten Einige der wei⸗ ter Zurückſtehenden, während die Vordern ſich nur langſam näherten.
„Irland hoch!“ tönte jetzt plötzlich eine einzelne Stimme dumpf und ſchauerlich vom Spiegel des Mee⸗ res herauf.
„Und wenn auch die Geiſter der Unterwelt ſich gegen mich verſchworen hätten,“ rief der Admiral,


